
Typische Streuobst-wiese im Nord-schwarzwald |
Wissenswertes Definition Streuobst
Die Streuobstwiese, auch Obstwiese genannt, ist die traditionelle Form des Anbaues für Wirtschaftsobst, in Unterscheidung zum Obstgarten für das Tafelobst. Auf Streuobstwiesen stehen hochstämmige Obstbäume unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Arten und Sorten. Streuobstwiesen sind eine landwirtschaftliche Mehrfachnutzung einer Fläche: Sie dienen der Obsterzeugung und werden zudem als Mähwiese zur Heugewinnung oder als Viehweide, teilweise auch zur Imkerei oder als Nutzgarten verwendet. Eine Sonderform stellen Streuobstäcker und die Obstallee dar.
Die intensive Form des Obstanbaues ist dagegen die Obstplantage aus niederstämmigen Obstsorten in Monokultur. |
Verbreitung
In Deutschland gibt es ca. 300.000 bis 500.000 Hektar mit dem Schwerpunkt in Süd- und Mitteldeutschland. Sie sind hier teilweise dominant landschaftsprägend.