Schneewittchen



Lieber Apfel oder Saft...

...des Apfels Schale...


Ein vollwertiger Ersatz für einen Apfel sind Apfelsaft und Apfelschorle nicht. Denn in einem frischen Apfel sind sekundäre Pflanzenstoffen sowie wichtige Ballaststoffe zu finden. Hier ist in erster Linie das unter der Schale sitzende Pektin zu nennen, das gut für unseren Cholesterinspiegel ist. Äpfel sollten deshalb auch nicht geschält werden.

Naturtrüb - was heißt das eigentlich?

Für die Produktion eines naturtrüben Saftes werden verlesene und gewaschene Äpfel in einer Mühle zu Maische zerkleinert und aus dieser in Obstpressen der Saft gewonnen. Um ihn keimfrei und haltbar zu machen, wird der Saft kurz auf zirka 85 Grad erhitzt (pasteurisiert). Bei diesem Vorgang entsteht naturtrüber (ungefilterter) Apfelsaft bzw. Apfelsaft mit Fruchtfleisch. Naturtrübe Säfte sehen so aus, als ob sie gerade frisch gepresst worden wären.

So viel steckt in Fruchtsaft & Co

In einem Liter Direktsaft stecken etwa sieben Äpfel (1,5 Kilogramm). Forscher haben entdeckt, dass vor allem auch der Apfelsaft vor Krankheiten schützen kann. Eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung soll nun mehr Aufklärung darüber bringen, wie Apfelsaft und seine Inhaltsstoffe genau wirken. Ein Team von deutschen Wissenschaftlern hat sich deshalb zusammengeschlossen, um die Inhaltsstoffe des Apfelsaftes und ihre Wirkungen zu untersuchen. Insgesamt sind neun Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen an diesem Ernährungsnetzwerk beteiligt.


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